Diskussion

Bisher 5 Kommentare zu “Erfahrungsbericht zur „Pille Danach“ mit Madlén Bohéme”

  1. Julia sagt:

    Toller Beitrag!
    Ich finde diese Tabuisierung auch furchtbar. Als ich damals auf Nummer Sicher gehen wollte, musste ich noch zum Frauenarzt für ein Rezept. Da ich auch schon gerade mal da war, hab ich dazu noch das Rezept für die normale Pille abgeholt. Als ich dann in der Apotheke dran war – und der Laden war voll – meinte die Apothekerin mir einerseits laut und andererseits auch irgendwie abschätzig mir erklären zu müssen, dass die Pille danach kein Verhütungsmittel ist und ich die richtige Pille jeden Tag einnehmen muss. Ich kam mir einfach dumm vor und es war mir mit 17 auch zutiefst unangenehm, zumal ich merkte, wie die andere Kundschaft in der Apotheke mich einfach anstarrte. Heute wäre mir das nicht mehr so unangenehm, aber das Thema braucht nach wie vor Feingefühl. Daher finde ich es toll, wie ihr an das Thema hier auf dem Blog rangeht. :)

    • Mia sagt:

      Word! Oh man, deine Geschichte…da stellen sich bei mir ja schon ein bisschen die Nackenhaare auf. So wenig Einfühlungsvermögen ist wirklich ungewöhnlich. Dieses Verhalten sorgt im schlimmsten Fall dafür, dass es dir so unangenehm ist, dass du beim nächsten Mal lieber drauf verzichtest? Zumindest kann ich mir das vorstellen, gerade wenn man erst 16 oder 17 Jahre alt ist. Autsch!

      Vielen Dank nochmal für dein tolles Kompliment! Ich freue mich über so ein Feedback und wette, Madlén ebenso!

      Greetz!
      Mia

  2. Julia sagt:

    Tolles Thema und wahre Worte!
    Es ist doch leider so, es hängt oft an Frauen. Wer hat schon mal einen Mann gefragt, wie oft er kurz davor war, Vater zu werden weil bei der Verhütung etwas nicht geklappt hat. Die Verantwortung und damit auch die „Schuld“ wird schon immer bei den Frauen gesehen. Das ist einfach so ein abstrus falsches Bild und zieht sich doch durch alle Lebenslagen, von der Kindererziehung bis zur Berufswahl.
    Ich bin so froh, dass mittlerweile kein Rezept mehr für die Pille danach benötigt wird. Was war das für ein Akt als mir mit 19 in einer fremden Stadt am Wochenende das Kondom gerissen ist. Und auch ich wurde nicht aufgeklärt, nur kurz (und etwas unfreundlich) abgefertigt.
    Ich kann mir vorstellen, dass dies bei der Aufklärung in der Apotheke nun etwas anders abläuft, zumindest hoffe ich das :)

    • Mia sagt:

      Liebe Julia,

      vielen Dank für deine offenen Worte. Ich stimme dir zu, dass das Thema häufig im alleinigen Verantwortungsbereich von uns Frauen gesehen wird. Dass sie rezeptfrei ist, finde ich auch gut und wichtig. Allerdings weiß ich nicht, wie sehr sich die Aufklärung in den Apotheken unterscheidet. Bei mir war es ganz ok, ich war jedoch ausreichend aufgeklärt.

      Liebst,
      Mia

  3. Danke für diesen tollen und informativen Beitrag

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